Kontakt


Deutsche Bläserjugend
– Büro Berlin
Projekt "TAPE"
Projektleitung: Anja Laurisch
Mühlendamm 3, 10178 Berlin

Tel: 030 - 20 88 62 17
Fax: 030 - 24 08 82 63
E-Mail: tape@deutsche-blaeserjugend.de

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gefördert von

Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V. yamaha
TAPE
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Was ist TAPE?

TAPE  (TrendAnalyse ProjektEnsemble) ist das Projekt, in dem die gegenwärtige Struktur und Entwicklung von instrumentalen Projektensembles in Deutschland untersucht werden sollen. Bis 2012 werden von der Deutschen Bläserjugend Befragungen und Probewerkstätten durchgeführt, die eine Diskussion über und Weiterentwicklung der kulturpädagogischen Methode „Projektensemble“ ermöglichen.

Was sind Projektensembles?

In Projektensembles treffen Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Regionen, Verbänden oder Vereinen zusammen, um gemeinsam musikalische Projekte zu verwirklichen. Die Arbeitsphasen sind zeitlich befristet (in der Regel 3 - 8 Tage) und finden einmalig oder regelmäßig (mehrmals im Jahr) statt. Die Formen dieser Zusammenschlüsse reichen von einfachen, relativ spontanen Jamsessions bis hin zu Ensembles mit hoher musikalischer Qualität (z.B. Auswahlorchester).

Was will TAPE?

Das Projekt TAPE möchte anhand von Befragungen und von zwei praktischen Werkstattphasen mit jungen Musizierenden neue Methoden und Herangehensweisen entwickeln und diskutieren, die in die Arbeit von Projektensembles einfließen sollen. Bisher wird die Qualität dieser Ensembles in erster Linie musikalisch, vorwiegend über die fachliche Leistung der Teilnehmenden, definiert – zumindest im Bereich der Auswahlensembles. Projektensembles können aber auch pädagogisch und jugendpolitisch großartige Möglichkeiten für junge Menschen bieten. TAPE möchte deshalb verstärkt die Perspektiven der Jugendlichen erkunden und in die Gestaltung von Projektensembles einbinden. Ohne das Ziel von musikalischer Qualität aus den Augen zu verlieren, soll nach neuen Wegen in der Arbeit mit Projektensembles gesucht werden, die sich an den Entwicklungen in der gegenwärtigen Musik- und Kulturlandschaft und insbesondere an den Lebenswelten der Jugendlichen orientieren. Gleichzeitig sollen diese Wege ermöglichen, konventionelle und zum Teil erstarrte Strukturen der Jugendorchesterarbeit aufzubrechen.

Das Projekt wird finanziell gefördert von der Stiftung Deutsche
Jugendmarke e.V. durch einen Zuschuss aus dem Zuschlagerlös der
Jugendmarken.